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Angst und Panik-
mit Hilfe von Hypnose, keine Einschränkungen im Leben mehr.

Angst ist ein natürlicher Schutzmechanismus, der seit jeher existiert. Früher war sie sogar überlebenswichtig. Im Laufe der Zeit hat sich die Funktion der Angst jedoch verändert, und viele Menschen leiden heute unter starken Angstattacken, selbst in alltäglichen Situationen. Angsterkrankungen wie Angststörungen oder Phobien können das Leben der Betroffenen stark beeinträchtigen. Es ist bemerkenswert, dass Frauen häufiger von Angststörungen betroffen sind als Männer. Tatsächlich sind Angststörungen bei Frauen eine der häufigsten psychischen Erkrankungen mit einer jährlichen Prävalenz von fast 23 %. Bei Männern beträgt der Anteil der Angststörungen fast 10 %. Angststörungen können auch zu Folgeerkrankungen wie Depressionen, Persönlichkeitsstörungen oder Abhängigkeiten von Alkohol oder Medikamenten führen.

Kathleen Wagner

Wer von Ängsten geplagt wird, empfindet ein Gefühl der Unsicherheit und Verlorenheit. Die tägliche Routine wird maßgeblich durch diese Ängste eingeschränkt, und oft geraten die Betroffenen bereits aufgrund der Furcht vor weiteren Ängsten in eine persönliche Krise. Die Erkrankung bestimmt das gesamte Leben und erfordert, jeden Tag die ganze Energie darauf zu verwenden, mögliche Bedrohungen zu vermeiden. Bei einer Steigerung der Ängste bis hin zu einer Panikattacke erleben die Betroffenen sogar Todesängste, begleitet von körperlichen Symptomen wie Herzrasen oder Schwindel. Aufgrund dieser Erfahrungen entwickeln Menschen mit Angststörungen spezifische Verhaltensweisen. Die ständige Fokussierung auf die Ängste macht selbst einfache Aufgaben zu scheinbar unüberwindlichen Hindernissen.

Die Lebensqualität von Personen mit Angsterkrankungen ist deutlich beeinträchtigt, weshalb eine Therapie besonders wichtig wird. Letztlich kann die Angststörung dazu führen, dass die Betroffenen sich aufgrund der Furcht vor weiteren Ängsten zurückziehen. Ein Vermeidungsverhalten entwickelt sich, das oft zu sozialer Phobie und sozialer Isolation führen kann. Wenn Angststörungen unbehandelt bleiben, kann sich die Krankheit weiterentwickeln. Was anfangs vielleicht nur eine spezifische Angst war, führt im Laufe der Zeit oft zu weiteren Ängsten wie Sozialphobie, Herzphobie, Höhen- oder Platzangst. Das Auftreten einer Panikattacke deutet in der Regel auf eine bereits lange bestehende Angststörung hin

Wie kann Hypnose helfen

Entgegen einiger Vorstellungen handelt es sich bei  Hypnose um eine wissenschaftlich anerkannte therapeutische Methode, die innere Bilder zur Förderung der Heilung einsetzt. Jegliche Motivation, die ein Mensch für seine Lebensziele aufbringt, entspringt diesen inneren Vorstellungen. Die Visualisierung dieser Bilder regt die Gefühlswelt an und motiviert zu Höchstleistungen. Die selbstorganisatorische Hypnosetherapie kann effektiv bei Angstzuständen helfen, da sie die Stärke dieser inneren Bilder nutzt. Die Kraft im Inneren wird während der Hypnose als wirksames Instrument verwendet, um sich von Blockaden und negativen Verhaltensweisen zu lösen. Der Weg zur Überwindung von Ängsten führt über das Unterbewusstsein, wo jedes Gefühl durch spezifische innere Bilder manifestiert wird.

Auch wenn ein Mensch rational weiß, dass Spinnen ihm nichts anhaben können, wird er bei einer bestehenden Spinnenphobie dennoch beklemmende Ängste verspüren, sobald er ein solches Tier sieht. Da Gefühle und Ängste über das limbische System im Gehirn stimuliert werden, sind sie schwer über das Bewusstsein zu kontrollieren. Gesprächstherapie allein hat daher oft wenig Einfluss auf Ängste. In der selbstorganisatorischen Hypnosetherapie nutzen Therapeuten die Kraft des Unterbewusstseins: Das Angstgefühl wird als inneres Bild erkannt, selektiert und mit positiven Elementen verknüpft. Dieses Verfahren ermöglicht es, Negatives in Positives umzuwandeln, wobei das eigene Unterbewusstsein als unterstützende Instanz dient, da es den besten Weg dafür kennt.

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